Ekomi Siegel
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Regency Ära
Der Glanz englischer Aristokratie

Geneigte Leserschaft,

erlauben Sie einen Moment der Vorstellungskraft: ein Salon, erfüllt von gedämpftem Kerzenlicht, schimmernden Stoffen und jener vornehmen Zurückhaltung, die mehr verspricht, als sie preisgibt. Genau dieses Zusammenspiel aus Anmut und Stil verkörpert die Regency-Ära – jene Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der der Prinz von Wales die Regentschaft für seinen Vater Georg III. übernahm, ehe er selbst als Georg IV. die Krone trug.

Zwar lässt sich der politische Rahmen dieser Jahre mit erfreulicher Genauigkeit datieren, doch ihr kunsthistorischer Zauber entzieht sich jeder allzu strengen Einordnung. „Regency“ nennt man jenen erlesenen Stil, der sich etwa zwischen 1790 und 1830 entfaltete – eine Übergangszeit, in der klassische Klarheit und aufblühende Moderne eine bemerkenswert harmonische Verbindung eingingen.

Und wie so oft, meine wachsamen Beobachter, überdauerte nicht allein die Geschichte, sondern vor allem das Lebensgefühl. Die unvergänglichen Werke von Jane Austen bewahrten die feinen Zwischentöne jener Gesellschaft – ihre Etikette, ihre Sehnsüchte und selbstverständlich ihre diskreten wie weniger diskreten Verwicklungen – für kommende Generationen.

Doch erst die jüngste Erzählung einer charmanten Adelsfamilie, prachtvoll inszeniert in einer Erfolgsserie ließ den Glanz dieser Epoche mit neuer Intensität erstrahlen. Opulente Gewänder, funkelnde Salons und romantische Intrigen eroberten die Bildschirme – und, wie man hört, so manches Herz.

So bleibt mir lediglich eine Frage von größter Bedeutung: Sind auch Sie geneigt, den schimmernden Glanz der Regency-Ära Einzug in Ihre eigenen vier Wände halten zu lassen?

Welche Rahmen passen zum Regency-Stil?

Der Regency-Stil vereint geradlinige Eleganz mit dekorativer Raffinesse – opulent, aber immer ausgewogen. Passende Bilderrahmen findet man meist unter der Kategorie „Barockrahmen“ – auch wenn es nicht immer klassische Barockrahmen sind.

1. Materialien und Farben

  1. Reich verzierte, vergoldete oder goldfarbene Massivholzrahmen
  2. Filigrane Akzente aus Messing, Bronze oder Silber
  3. Hochwertige Hölzer wie Mahagoni oder dunkle Obstgehölze

2. Formen und Profile

  1. Ovale Rahmen mit dekorativen Details, besonders beliebt bei Porträts
  2. Klare, gerade Linien mit betonten Ecken und Mittelpunkten
  3. Breitere Profile, deren Ornamentik elegant strukturiert und niemals überladen wirkt

3. Ornamente und Details

Typische Motive sind klassizistische Elemente wie:

  1. Palmetten
  2. Akanthusblätter
  3. Perlstab- oder Eierstab-Elemente
  4. Feine florale Ranken

Die Wirkung

Regency verbindet luxuriösen Glanz mit klassischer Ordnung. Weniger verspielt als Rokoko, aber deutlich dekorativer als der Neoklassizismus – genau diese Balance macht den Stil bis heute so reizvoll.

Und während in Serien Intrigen gesponnen und Herzen erobert werden, bleibt eines unvergänglich: Ein Rahmen im Regency-Stil verleiht jedem Raum einen Hauch von Noblesse – stilvoll, elegant und zeitlos.

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