Rahmen für Diamond-Painting-Bilder

Rahmen Sie Ihr glitzerndes Bild mit dem richtigen Rahmen ein, um noch lange Freude daran zu haben.

Welche Rahmen für Diamond-Painting-Bilder sind die richtigen?

Endlich ist nach stundenlanger geduldiger Arbeit Ihr Diamond-Painting-Bild beendet! Da sollte doch Ihr Werk auch mit einem schönen Bilderrahmen präsentiert werden. Welches Rahmenprofil und welcher Rahmentyp kommen infrage? Und sollten Sie den Rahmen mit oder ohne Bilderglas wählen? Wir antworten auf die Frage, welcher Bilderrahmen für Diamond Painting am besten geeignet ist.

Bilderrahmen mit Glas- ja oder nein?

Das erhabene Relief der Klebebilder ist der Grund für ihre Originalität, weshalb Sie vielleicht mit dem Gedanken spielen, einen Leerrahmen (ohne Glas und mit Rückwand) für Ihr Kunstwerk auszuwählen. Allerdings kann es sein, dass die Glitzersteinchen sich von der Leinwand lösen, wenn sie der Sonne oder einer anderen Wärmequelle ausgeliefert sind. Wir raten daher von einem Leerrahmen (Bilderrahmen ohne Glas) ab.

Wir empfehlen für Diamond-Painting-Bilder einen Bilderrahmen mit Glas. Damit die Funkelsteinchen nichts von ihrem brillanten Schimmer einbüßen müssen, wählen Sie Antireflexglas oder Museumsglas. Beide Glasarten reduzieren störende Lichtreflektionen von Lichtquellen auf ein Minimum.

Bei Antireflexglas kann es sich entweder um echtes Glas oder Acrylglas (Kunstglas) handeln. Museumsglas ist etwas teurer, vereint aber viele Vorteile, die einen maximalen Kunstgenuss garantieren, unter anderem klare Farben, hohe Transparenz bei geringer Lichtreflexion und einen hohen UV-Schutz, der je nach Glas bei 70% und aufwärts liegt.

Weiterer Vorteil von einer Einrahmung mit Glas: Eben weil es sich um ein Bild mit Relief handelt, kann sich im Laufe der Zeit Staub zwischen den Steinchen ansammeln. Mit einem Bilderrahmen mit Glas ist Ihr Diamond-Painting-Bild vor Schmutz geschützt.

Wie rahmt man das fertige Bild mit den Glitzersteinchen ein?

Auf die Verschlusstechnik achten

Diamond-Painting-Bilder sollten in einen Bilderrahmen eingefasst werden, der über eine feste Verschlusstechnik auf der Rückseite verfügt. Bilderglas, Bild und Rückwand müssen fest aneinandergedrückt werden. Bilderrahmen, die mit Andruckfedern auf der Rückwand versehen sind, ermöglichen das am besten. Die Andruckfedern werden auf der einen Seite in das Rahmenprofil geschoben und halten die Einrahmung sehr fest.

Einige Bilderrahmen haben auf ihrer Rückseite Flexipins. Diese ermöglichen einen schnellen und unkomplizierten Bilderwechsel, weil Sie sie lediglich umknicken müssen. Diese Verschlusstechnik reicht zwar vollkommen für flache und leichte Bilder aus, aber für schwerere und dickere Bilder wie Diamond-Painting-Bilder ist der Druck der Flexipins nicht ausreichend.

Bilderrahmen für Diamond-Painting-Bilder

Am besten eignet sich ein Standardrahmen mit einem 9 mm bis 10 mm hohen Falz. Damit erzeugen das Glas und die Rückwand genügend Druck, um das Bild an Ort und Stelle zu halten. Wir haben für Sie hier die häufigsten Formate von Diamond-Painting-Bildern aufgelistet. Sie werden über die Links direkt zum Rahmenangebot weitergeleitet:

Der Rahmen C2 von Nielsen Design ist auf der Rückwand mit Andruckfedern versehen.

 

 

 

 

Bestellen Sie Ihren Bilderrahmen im Außenformat des Bildes. Noch unklar? Lesen Sie unseren Artikel zur richtigen Bilderrahmengröße.

 

Diamond-Painting-Bilder: Versiegelt halten sie länger

Bevor es an die Einrahmung von Diamond-Painting-Bildern geht, können Sie die Steinchen zusätzlich auf der Leinwand fixieren. So können Sie sicher sein, dass die Glitzersteinchen noch länger vollzählig bleiben. Wie erhalten Sie die schimmernde Schönheit am besten?

  1. Die Leinwand entweder direkt mit einem Versiegelungsmittel vom Hersteller bestreichen. Es handelt sich um kleine Tuben mit Schwämmchenaufsatz, womit die Versiegelung gleichmäßig aufgetragen werden kann.
  2. Oder verteilen Sie alternativ transparentes Latex Bindemittel mit einem Pinsel. Diese Lösung ist preiswerter.

Beide Beschichtungen ergeben nach dem Trocknen transparente und glänzende Schicht. Die Diamanten verlieren mit diesen Versiegelungen also nicht an Glanz und haften außerdem noch fester an der Leinwand.

Diamond-Painting-Bilder vor dem Einrahmen aufkaschieren

Wir empfehlen Ihnen, das Bild vor der Einrahmung mit einer Leichtschaumplatte oder Archivkarton (Selbstklebekarton) zu kaschieren:

Distanzrahmen für Diamond-Painting-Bilder

Für Bilder mit Relief aller Art, seien es Stickbilder, Bügelperlenbilder, Collagen oder Gemälde aus pastosen Farben oder in diesem Fall Diamantbilder, empfehlen wir als eine mögliche Lösung Bilderrahmen mit tiefem Falz oder Bilderrahmen mit Distanzleiste. Die Distanzleiste, wie es der Name schon verrät, sorgt für einen Abstand zwischen Bilderglas und eingerahmten Objekt. Bei beiden Rahmentypen handelt es sich um eine sehr ästhetische Lösung.

Der Nachteil: Bei Distanzrahmen bzw. Rahmen mit hohem Falz fehlt der Druck des Bilderglases, mit dem die Diamanten fixiert werden. Aus diesem Grund sollten Sie bei einer Einrahmung mit einem Distanzrahmen Ihr Bild an einer sonnengeschützten Wand aufhängen, wo der Klebstoff nicht warm werden kann und dementsprechend schmelzen könnte.

Alle Bilderrahmen mit tiefem Falz und mit integrierter Distanzleiste

Diamond-Painting-Bilder auf einen Keilrahmen spannen?

Viele unserer Kunden möchten wissen, ob sie ihr Diamond-Painting-Bild auch auf einen Keilrahmen spannen können. Immerhin haben viele Diamond-Painting-Werke kein Papier, sondern Leinwände als Bildträger und daher liegt es nahe, diese Leinwand auch auf einen Keilrahmen zu spannen. Aber kann das funktionieren?

Wir raten aus zwei Gründen vom Spannen des Diamond-Painting-Bildes auf einen Keilrahmen ab:

Erstens könnten sich während des Straffens der Leinwand die Glitzersteinchen lösen.

Die Distanzleiste wird in das Rahmenprofil zwischen Bilderglas und Rückwand geschoben.

Damit die Leinwand um die Keilrahmenleisten sauber umgeschlagen werden kann und auf der Rückseite gut fixiert werden kann, müssen die Ränder der Leinwand etwa 6 cm betragen. Viele Leinwände von Diamond-Painting-Bildern haben allerdings einen zu schmalen Rand, als dass sie auf einen Keilrahmen gespannt werden könnten.

Zusammenfassung: Diamond-Painting-Bilder richtig einrahmen

Unser Team von AllesRahmen.de empfiehlt:

  • Damit die Diamanten noch länger auf der Leinwand halten, können Sie sie entweder mit einem speziellen Versiegelungsmittel oder mit transparentem Latex Bindemittel versiegeln.
  • Vor der Einrahmung das Diamond-Painting-Bild auf einen Selbstklebekarton aufkaschieren, damit das Bild steifer ist und besser im Rahmen hält.
  • Rahmen mit Bilderglas, womit das Bild mit den Glitzersteine gegen das Glas gedrückt werden. Sie sind so besser fixiert und fallen seltener ab.
  • Wählen Sie Bilderrahmen, deren Rückwand mit Andruckfedern versehen sind. Diese üben insgesamt mehr Druck auf die Einrahmung aus als Flexipins.
  • Rahmen mit Glas sollten etwa einen 10 mm hohen Falz haben. Je nach Hersteller sind die Rückwände ca. 2 mm dick, die Bildergläser ebenso. Hinzu kommt der Selbstklebekarton, der bis zu 2,5 mm stark sein kann und das Diamond-Painting-Bild, dessen Steinchen ein Reliefbild von etwa 3 mm Stärke ergeben. Insgesamt muss der Falz also etwa 9,5 mm bis 10 mm hoch sein, um alles zu fassen.
  • Wählen Sie entweder Antireflexglas oder Museumsglas. Damit können Sie das Glitzerbild ohne störende Lichtreflektionen genießen. Museumsglas ist zwar teurer als Antireflexglas, aber dafür ist es so gut wie unsichtbar.

Eine ästhetische Alternative:

  • Distanzrahmen oder Bilderrahmen mit hohem Falz sehen einfach toll aus! Ihr Glitzerbild erhält dadurch Ausstellungscharakter. Hier sollten Sie Museumsglas wählen, weil Antireflexglas je nach Oberflächenverarbeitung -die günstigeren Varianten haben eine mikrogeätzte Oberfläche- direkt auf dem Bild liegen muss. Der Nachteil: Es besteht ein zu großer Abstand des Bildes zur Glasscheibe, die die Steinchen zusätzlich fixieren könnte.

Nicht zu empfehlen sind:

  • Diamond-Painting-Leinwände auf Keilrahmen aufzuspannen, weil sie meistens einen zu schmalen Rand haben und deshalb nicht richtig umgeschlagen werden können. Außerdem muss die Leinwand bei einem Keilrahmen richtig straff gezogen werden. Dabei könnten sich die Diamanten abfallen.