Internationaler Tag des Bilderrahmens
Am 5. Mai 2019 feiern wir zum ersten Mal den internationalen Tag des Bilderrahmens

Bilderrahmen sind optische und praktische Hilfsmittel für die Präsentation von Fotos und Bildern aller Art. Sie erfüllen eine wichtige schützende Funktion, indem sie das eingerahmte Bild vor Schmutz, Sonne und Beschädigungen abschirmen. Ihre gestalterische Wirkung wird dabei gerne unterschätzt. Bilderrahmen nehmen aber einen sehr großen Einfluss auf den allgemeinen Eindruck eines Raumes. Sie „gestalten“ nämlich aktiv die Wände, die sie schmücken. Die Formen und Farben von Bilderrahmen sind dermaßen vielfältig, dass sie sich nicht nur an jeden Einrichtungsstil, sondern auch an räumliche Verhältnisse und ausgefallene Geschmäcker anpassen lassen.

Ohne Rahmen geht es nicht

Eine Wand ohne Bild ist eine nackte Wand. Und ein Bild ohne Rahmen ein unvollständiges Bild. Bilderrahmen gibt es aus Holz, Kunststoff und Aluminium. Alle Materialien haben ihre besonderen Eigenschaften, die das Gewicht, das Profil, aber vor allem die visuelle Wirkung des Bilderrahmens beeinflussen. So sorgen Holz-Bilderrahmen beispielsweise für eine gemütliche und wohnliche Atmosphäre. Sie passen zu klassischen, aber auch rustikalen und antiken Möbeln. Bilderrahmen aus Aluminium zeichnen sich durch klare und einfache Formen aus. Sie werden im beruflichen Umfeld bevorzugt, wo sie Kompetenz und Seriosität ausstrahlen. Auch in minimalistisch eingerichteten und modernen Interieurs kommen Alu-Rahmen am besten zum Einsatz. Kunststoff-Bilderrahmen haben den Vorteil, dass sie sehr leicht sind. Sie können zudem jede erdenkliche Sonderfarbe annehmen und bieten gerade für öffentliche Gebäude oder auch insbesondere für Kinderzimmer sichere und gleichsam attraktive Wandgestaltungen.

Bilderrahmen leisten einen wesentlichen Beitrag für die Präsentation eines Bildes. Sie passen sich harmonisch in schon bestehende Einrichtungen ein, ohne explizit aufzufallen. Sie unterstreichen aber auch Aspekte eines Kunstwerkes, indem sie sich farblich davon abheben oder ihm anpassen. Und sie schützen es vor äußeren Einflüssen. Ob einfache Kinderzeichnung oder antikes Gemälde, Bilderrahmen sind wandlungsfähig und zuverlässig.

Die Geschichte des Bilderrahmens

Die Geschichte des Bilderrahmens geht auf das Mittelalter zurück. Die ersten Kirchenbilder wurden bereits aufwendig mit Bilderrahmen aus Holz eingefasst. Die Bilderrahmen wurden von Hand gezimmert und üppig dekoriert. Ihre volle Pracht fanden sie in der Kunstepoche des Barocks, als alles, Bildinhalte, Möbel und eben auch Bilderrahmen verschnörkelt und glänzend hervorstach. Der Geschmack wandelt sich mit der Zeit und heute bevorzugt man einfachere Bilderrahmen. Doch gerade aufregend an unserer Zeit ist es, dass viele Gestaltungstendenzen koexistieren: der einfache wie auch der aufwendig verarbeitete Bilderrahmen. mehr erfahren...

Selten tritt heute noch die gestalterische Bedeutung des Bilderrahmens noch in richtigem Maße hervor. An einem Tag im Jahr wollen wir den Bilderrahmen ins Zentrum des Augenmerks rücken und seine Eigenschaften würdigen. Mit dem internationalen Tag des Bilderrahmens feiern wir einen steten, nachhaltigen und soliden Begleiter des Alltags – einen ganz alltäglichen Helden.