So bespannen Sie richtig Keilrahmen mit Ihrer Leinwand

Keilrahmen – Eine Anleitung für jedermann!

Anleitung zum Ausdrucken Bei einem Keilrahmen handelt es sich um eine Holzkonstruktion, auf der eine Leinwand aufgespannt wird. Gewöhnlich besteht der Keilrahmen aus vier Leisten. Ab einer Größe von 60x90 cm empfiehlt es sich zur Unterstützung ein zusätzliches Kreuz aus Leisten mittig im Keilrahmen zu positionieren. Bei langen Schenkeln verhelfen diese Querstreben der Leinwand zu einer besonders hohen Stabilität.

Die kleinen Holzkeile geben dem Keilrahmen seinen Namen. Das sogenannte Aufkeilen ermöglicht Ihnen das Spannen der Leinwand und auch, wenn die Leinwand im Laufe der Zeit an Spannkraft verliert, ist eine Nachjustierung problemlos möglich.

 

Anleitung: So bespannen Sie Ihren Keilrahmen

1. Was Sie brauchen
Einen Hammer, ein kleines Stück Holz, einen Tacker und einen Cutter. Sie können statt des Holzes auch einen Gummihammer verwenden.Legen Sie diese Dinge bereit, um mit dem Zusammenbauen ohne Unterbrechung loslegen zu können.

 

2. Keilrahmen zusammenbauen
Zunächst müssen Sie die Schenkel des Rahmens ineinander stecken. Nehmen Sie Ihr Augenmaß zu Hilfe um die Schenkel rechtwinkelig zusammen zustecken. Sollten dies nicht so einfach funktionieren nehmen Sie den bereitgelegten Hammer zur Hilfe. Mit diesem können Sie die Schenkel vorsichtig ineinander klopfen. Achten Sie besonders darauf, dass sich die Wulst aller vier Ecken auf der gleichen Seite befindet. Ab einer Schenkellänge von 80-90 cm empfiehlt sich zur Unterstützung eine weitere Querstrebe mittig anzubringen. Dies führt zu einer erhöhten Stabilität.

 

3. Prüfen Sie den rechten Winkel
Dazu legen Sie eine Ecke des Keilrahmens an einer Tischkante an. Wenn der Winkel auf dem Tisch mit dem Winkel im Rahmen übereinstimmt können Sie mit der Leinwandbespannung fortfahren. Alternativ können Sie auch die Diagonalen des Keilrahmens abmessen. Wenn diese gleichlang sind, dann ist der Rahmen im Winkel. Sollte noch nicht alles perfekt sein führen Sie eine Korrektur durch.

 

4. Breiten Sie Ihre Leinwand aus 
Um Ihre Leinwand nun auf den Keilrahmen zu spannen rollen Sie diese zunächst auf einer ebenen und vor allem sauberen Fläche mit dem Bild nach unten aus. Es ist auch ratsam ein weiches Tuch unter das Bild zu legen. Richten Sie den Keilrahmen mit der Wulst zum Bild mittig auf der Leinwand aus.

 

5. Schlagen Sie nun die Leinwand um den Keilrahmen
Zum Befestigen benutzen Sie den Tacker. Tackern Sie zunächst auf jeder Seite mittig einige Klammern. Nun können Sie noch etwaige Falten glattstreichen. Tackern das Bild nun ringsherum fest. Halten Sie die Leinwand dafür während des Tackerns gespannt.

 

6. Schneiden Sie vorsichtig die Ecken der Leinwand ein
Für eine bessere Passform werden die Ecken eingeschnitten, nach innen umgefaltet und mit dem Tacker fixiert. So sehen die Ecken sauber verarbeitet aus und verstärken die Leinwand.

 

7. Schneiden Sie die überschüssige Leinwand rund um den Rahmen ab
Hier können Sie entweder mit einer Schere oder mit einem Cutter entlang einem langen Lineal oder einer Leiste schneiden.

 

8. Schlagen Sie nun mit dem Hammer die Keile ein
Diese Keile drücken die Keilrahmenleisten auseinander und spannen somit die Leinwand straff. Mit den Keilen kann die Leinwand auch nach einigen Jahren erneut gespannt werden.

 

Video: So bespannen Sie Ihren Keilrahmen

Schauen Sie sich auch das YouTube-Video an. Hier zeigen wir Ihnen mit bewegten Bildern, wie Sie Ihre Leinwand auf einen Keilrahmen spannen.